Andrea Brogli führt dieses Jahr in Magden zum ersten Mal Regie. Sie stand für ein kurzes Interview zur Verfügung.
Andrea du spielst seit 25 Jahren Theater, was ist die Faszination daran und was bedeutet dir die Bühne ganz persönlich?
Schon als Kind durfte ich meinen Vater zu den Theaterproben begleiten – damals hat mich das Theaterfieber gepackt. Es fasziniert mich bis heute, in andere Rollen zu schlüpfen und auf der Bühne verschiedene Facetten auszuleben. Besonders schätze ich auch die kreative Zusammenarbeit im Ensemble – gemeinsam etwas entstehen zu lassen, macht einfach großen Spaß.
Du bist neu im Vorstand des Theatervereins. Was hat dich dazu bewogen, dieses Engagement einzugehen?
Mir ist es wichtig, nicht nur auf der Bühne zu stehen, sondern auch im Hintergrund mitzugestalten. Ich möchte dazu beitragen, dass unser Verein lebendig bleibt, neue Ideen wachsen können und sich alle – ob neu oder schon lange dabei – wohlfühlen.
Dieses Jahr führst du zum ersten Mal Regie – was hat dich dazu motiviert, den Sprung von der Bühne in die Regie zu wagen?
Ich führe in Magden zum ersten Mal Regie. Erste Regieerfahrungen konnte ich bereits beim Theaterverein Zeiningen sammeln, wo ich seit meinem 17. Lebensjahr regelmäßig auf der Bühne stand.
Welche Momente im Stück bereiten dir beim Inszenieren am meisten Freude?
Ich liebe es, mitzuerleben, wie eine Szene durch kleine Veränderungen – sei es in der Körpersprache, im Timing oder in der Stimmung – plötzlich Tiefe bekommt. Auch kreative Probenphasen, in denen gemeinsam ausprobiert, gelacht und improvisiert wird, machen unglaublich Spaß.
Als Regisseurin hast du jetzt das letzte Wort – nutzt du das eher wie eine Nonne mit Nachsicht oder wie eine Mafia-Chefin mit Durchgriff?
Halb Nonne und Halb Mafia Chefin
Herzlichen Dank für das Interview liebe Andrea. Wir wünschen viel Spass an der Weiterentwicklung der diesjährigen Produktion und wünschen dir viel Erfolg.
