Die Spielergruppe war wieder in einem intensiven Vorbereitungswochenende in Sportcamp Melchtal
Gegen 9:00 Uhr trudelten wir im Sportcamp Melchtal ein – vollgepackt mit allem, was man für ein intensives Theaterwochenende braucht: Kostüme, Requisiten, Zahnbürste, Textbüchlein… und Snacks. Sehr viele Snacks. Wahnsinnig viele Snacks.
Kaum angekommen, ging’s auch schon los mit den Proben. Bereits in den ersten Stunden zeigte sich: Der Text sitzt immer besser, die Abläufe werden flüssiger, und plötzlich kam so richtig Schwung ins Stück. Zwischen den Szenenpausen wurde natürlich – wie könnte es anders sein – ununterbrochen genascht. Chips links, Gummibärchen rechts, dazwischen Textarbeit. Energielevel: hoch. Zuckerspiegel: noch höher.
Nach einem kurzen Mittagessen ging’s ans erste vollständige Durchspielen. Und siehe da: Der Text sass noch besser, die Abläufe wurden flüssiger, das Tempo zog an – plötzlich kam richtig Leben und Dynamik ins Stück. Man merkte: Jetzt geht’s vorwärts und aus den Einzelteilen wurde ein echtes Theaterstück.
Am Abend stand dann der entspannte Teil des Tages an: Apéro, leckeres Raclette, und danach ein bunter Mix aus Liederraten, Spielen, Musik und guten Gesprächen. Ein Abend voller Lachen und Ohrwürmer.
Die Nachtruhe? Eher eine grobe Empfehlung als ein verbindlicher Plan. Zum Glück sorgten unsere bewährten Aufweck- und Aktivierungsübungen am nächsten Morgen dafür, dass auch der letzte Morgenmuffel wieder zum Leben erweckt wurde.
Am Sonntag hieß es nochmals: volle Konzentration! Das Stück wurde noch zweimal komplett durchgespielt, an Szenen gefeilt und Korrekturen vorgenommen. Man spürte, wie alles zusammenwuchs. Die Mühe lohnte sich.
Zum Abschluss gab’s ein letztes “Resteessen”, diesmal mit allem, was der Kühlschrank noch hergab – plus den Snacks, die es irgendwie trotz Dauerknabbern noch immer gab. Danach wurde geputzt, aufgeräumt und zusammengeräumt, was sich in den Zimmern und Ecken versteckt hatte.
Gegen halb vier machten wir uns müde, aber zufrieden auf den Heimweg ins Fricktal – mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Und dem Gedanken: Was für ein intensives, lustiges, snackreiches Wochenende!
